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Vertical Waves

Eine Revolution für birnenförmige Stümpfe. Eine gewellte Außenfläche, die sich über ein prominentes distales Ende dehnt — so lassen sich auch die am schwersten anpassbaren Stümpfe leicht anziehen.

So wirken die Wellen

Drei Dinge, die das Wellenmuster verändert.

  • Mehr DehnbarkeitDas Wellenmuster vergrößert den Umfang künstlich, sodass mehr Textilmaterial zur Verfügung steht und der Liner dehnbarer wird.
Vertical Waves liner: the wave-patterned segment, its smooth inner surface and the stretch it adds around the limb
  • Glatte InnenflächeDas Wellenmuster befindet sich nur auf der Außenfläche. Die Innenfläche bleibt glatt und durchgehend.
  • Wellen erleichtern das AnziehenDas dehnbare Segment mit Wellen lässt sich beim Anziehen leichter über das vorstehende distale Ende ziehen.

Für welche Indikationen?

Entwickelt für die am schwersten anpassbaren Stümpfe.

  • Knöchelexartikulation

    Symes, Chopart, Pirogoff — ein prominentes distales Ende mit einem schmalen Knöchelabschnitt.

  • Füsse

    Borggreve, Van Ness, PFFD — wo sich der Knöchelabschnitt nur schwer über die Ferse dehnen lässt.

  • Knieexartikulation

    Grosse Femurkondylen, bei denen eine Kompensation nicht möglich ist.

  • Atrophierter Oberschenkel

    Ein schmaler proximaler Abschnitt, der sich über dem Knie schwer anziehen lässt.

  • Angeboren

    Vorstehende Bereiche und Birnenformen, die das Anziehen erschweren.

  • Glatte Innenfläche

    Die Wellen sind nur außen — die Innenfläche bleibt glatt und durchgehend an der Haut.

  • Mehr Dehnbarkeit

    Das Wellenmuster vergrößert den textilen Umfang und erhöht so die Dehnbarkeit des Liners.

  • Eine Anziehhilfe

    Der dehnbare gewellte Abschnitt gleitet beim Anziehen leichter über ein prominentes distales Ende.

Die Ansätze

Vier Wege, einen birnenförmigen Stumpf zu versorgen.

Typ 1

Vollständig kompensiert

Füllt die distale Form, sodass Stumpf + Liner zylindrisch sind.

  • Kompatibel mit klassischen Schäften
  • Ermöglicht Vakuumverbindung
  • Extreme Birnenformen erfordern dicke, weniger elastische Wände
Typ 2

Nicht kompensiert

Folgt der Stumpfform; die Stärke ist konstant oder verjüngt.

  • Verwendet mit modularen oder weichen Schäften
  • Geringeres distales Volumen
  • Die Dehnungsgrenze des Textils (~30 %) kann das Anziehen verhindern
Typ 3

Halb ausgeglichen

Ein Mittelweg — teilweiser Ausgleich.

  • Wägt die Wandstärke gegen die Dehnungsgrenze ab
  • Weniger distales Volumen als vollständig ausgeglichen
Typ 4 · Vertical Waves

Vertical Waves liner

Das Wellenmuster fügt Textilmaterial für zusätzliche Dehnung hinzu.

  • Dehnt sich über den schmalsten Abschnitt
  • Macht die schwierigsten Birnenformen anziehbar
  • Glatte Innenfläche an der Haut

Wo die klassischen Typen beim Anziehen an ihre Grenze stoßen, macht Vertical Waves die Versorgung möglich.

Die zwei klassischen Typen — und ihre Grenzen

Typ 1 — Vollkompensiert

Füllt den distalen Abschnitt auf, sodass Stumpf + Liner zylindrisch sind — funktioniert mit klassischen Schäften und ermöglicht Vakuumhaftung.

Liner aufrollenEnter socket

✗ Begrenzt durch die Wanddicke

Dicke Wände erschweren das Anziehen
Typ 2 — Nicht kompensiert

Folgt der Stumpfform — verwendet mit modularen oder weichen Schäften, mit geringerem distalem Volumen.

Liner aufrollenEnter socketClose socket

✗ Begrenzt durch ~30 % Textildehnung

Dehnungsgrenze des Textils blockiert das Anziehen

Um diese Grenzen zu überwinden: Typ 3 — Halbkompensiert und Typ 4 — Vertical Waves. Die vier Typen im Vergleich:

Vertical Waves: die bewährte Lösung für leichtes Anziehen

Welcher Linertyp für Ihren Patienten?

Berechnen Sie den Dehnungsprozentsatz — Dehnung = (max − min) ÷ min — und lesen Sie dann in der Zeile den empfohlenen Linertyp ab.

Eine Vereinfachung — unsere Experten beraten Sie gerne im Einzelfall.

Dokumentation

Weitere Dokumentation zu Vertical Waves.

Die offiziellen Dokumente zu Vertical Waves — Gebrauchsanweisung (mehrsprachig) und regulatorische Hinweise.

Gebrauchsanweisung (PDF) ↓ Regulatorische Hinweise für Orthopädietechniker (PDF) ↓